Change - Das Musical das uns alle angeht - © EAF e.V.

CHANGE - Das Musical, das uns alle angeht
 
 
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Szene 6 - Seite 2
 
Szene 6 Und der Buddha spricht.....
 
Sandrina und Peter gehen zusammen zu der großen Buddhastatue, wo sie jetzt ganz alleine sind, während sich Sandrinas und Peters Unterbewusstsein zögerlich abtasten, anfassen, streicheln und sich freuen, dass endlich, durch Zufall zwei zusammengekommen sind, die sich verstehen und gemeinsam einen Weg zusammen gehen können.
Plötzlich fängt der Buddha an zu Sandrina und Peter zu sprechen. Beide schauen sich ängstlich um und stellen fest, dass wirklich Buddha zu ihnen beiden spricht. Ehrfurchtsvoll setzen sie sich hin und lauschen.
Buddha:
(zu Sandrina und Peter)

Hört her, ihr zukünftigen Schüler!

Ihr werdet lediglich eure Zeit verschwenden wenn ihr versäumt, das Gesagte in die Tat umzusetzen

Bändigt eure Sinne: Schmecken, Riechen, Sehen, Hören, Fühlen.

Seid Meister in allem was auch immer ihr tut, sagt, denkt und seid frei.

Seid ihr ausgeglichen?

Bringt euren Geist und eure Körper zur Ruhe.
Sorgt für euer Erwachen, gebt auf euch Acht, und freut euch des Lebens.

Geht zusammen den Weg der Erkenntnis und bleibt der Wahrheit des Weges treu.

Denkt über die Wahrheit nach, verwirklicht sie, lebt sie, denn sie wird euch immer erhalten.

Denn es gibt nur eine Wahrheit!

Während Buddha zu den beiden spricht, kommen Peters und Sandrinas Unterbewusstsein dazu und verharren schweigend. Nachdem Buddha aufgehört hat zu sprechen, fangen erst die Unterbewusstseine an zusammen zu singen während Sandrina und Peter sehr nachdenklich und tief berührt einfach nur dasitzen

Sandrinas und Peters Unterbewusstsein zu Sandrina und Peter:

Ihr seid das, was ihr denkt und fühlt Peter und Sandrina,

alles was ihr seid, entsteht durch eure Gedanken, Geht gemeinsam den Weg der euch die Erkenntnis bringt,

geht, zögert nicht zu verstehn warum Ihr euch getroffen habt.

Peter zu Sandrina:

Ich werd verstehn, ich werd verstehn wohin mein Weg mich führt

Ich werd verstehn, ja ich werd verstehn und nicht nur immer Fragen stellen.

Sandrina zu Peter: Peter, auch ich werd verstehn, wohin mein Weg mich führt. Lass uns doch gemeinsam finden was wir suchen!
Der Fremdenführer kommt außer Atem angelaufen und möchte Sandrina und Peter abholen.
Fremdenführer: Ich habe sie schon überall gesucht, sie können sich nicht einfach absondern, sie gehören zur Gruppe, bitte kommen sie jetzt zum Bus, alle andern warten nur auf sie. Unser ganzer Fahrplan kommt durcheinander, denn wir müssen noch zwei weitere Tempel abhaken.

Sandrina, Peter und deren Unterbewusstsein:

(zu dem Fremdenführer)

Ein neuer Gast, von der Stille bedrängt?

Wird auch er zum Fragezeichen?

Nein, er wird jetzt ohne uns auf seine eigne Reise gehen.

Fremdenführer:

aber auf ihr eigenes Risiko, wir haften nicht für ihre Entscheidung.
Fremdenführer geht ab.
Sandrina, Peter und deren Unterbewusstsein:

5 Minuten Glück, lohnenswertes Glück!

Es freut sich über so viel Freundlichkeit

Die Uhr tickt wieder, einmal leise, einmal laut,

will sie uns ärgern?

und uns unsere Ewigkeit stehlen?

Peter:

Die Stille findet sich so sorglos und heiter,

Der Buddha führt zusammen was keiner gewagt,

er öffnet die Pforten, die wir verschließen

er bleibt zurück, und lacht dir ins Herz

er führt zusammen, was keiner gewagt.

Sandrina:

Ich habe gelacht, ich habe geweint

ich habe die Sonne mit dem Mond vereint.

Ich spürte das Feuer, ich spürte die Nacht

Ich wälzte Probleme und habe Jahre in der Dunkelheit verbracht

Der Mond war ganz nah, die Sonne war fern.

ich zählte die Sterne und wollte nicht weinen. Ich wollte die Sonne mit dem Mond vereinen.

Peter:

ich hoff ich kann dir vertrauen,

ich hoff ich werd nicht enttäuscht,

lass uns gemeinsam finden was wir suchen.

lass uns eine Brücke der Menschlichkeit bauen. unser Zug fährt ein, und wir werden einsteigen mit unserer Ewigkeit werden wir mit ihm davonfahren.

Buddha:
(spricht zu allen vier)

Ihr werdet jetzt gehen und versuchen zu finden was

ihr sucht,

lasst aber alle umherschweifenden Gedanken wie

kleine Ballons in den Himmel steigen, bis sie in der Unendlichkeit des Nichts verschwinden.

Alle vier gehen ab.

ENDE SZENE 6

               
   

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