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CHANGE - Das Musical, das uns alle angeht
 
 
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Der Barong, mystisches Tier auf Bali

Szene 5 - Seite 1
 

Sandrina und Sandrinas Unterbewusstsein in BALI
 

Wie die Blätter.....

 
5. Szene
Wie die Blätter ........
 

Sandrina und ihr Unterbewusstsein schlendern über einen balinesischen Zeremonienplatz. Überall sind Blumengebinde, Palmblätter - Gestecke und balinesische Flaggen auf Bambusstangen verteilt. Sehr weit weg hört man balinesische Gamelanmusik.

Sandrinas Unterbewusstsein ist neugierig und versucht alles zu erforschen. Es läuft zwischen den verschiedenen Opfergaben, Altären und Statuen hin und her.

Sandrina selbst etwas zögerlich, dennoch auch neugierig aber sehr verhalten der neuen Kultur gegenüber.

Während Sandrina nachdenklich über den Platz läuft, fängt das Unterbewusstsein an, sich mit ihr zu unterhalten.

Es nimmt einige Blüten vom Boden auf und wirft sie in die Höhe.

Sandrinas Unterbewusstsein: (singt)

Wie die Blätter dieser Blumen, fällst Du oft mit dem Wind

Du fällst hinab, und Du fällst vorbei.

Und Du merkst wie im Traum, dass die Blumen ohne Blätter sind.

Du versuchst dich zu drehn, doch Du fliegst mit dem Wind!

Sandrina hält inne, bleibt stehen, bückt sich und hebt eine am Boden liegende Blume auf. Sie betrachtet diese Blume und antwortet ihrem Unterbewusstsein. Währenddessen erscheinen nach und nach Menschen mit Opfergaben die sie behutsam vor einer Statue ablegen.
Sandrina: (singt)

Die Lieder meines Lebenstraumes sind wie Blätter einer Blume aus den Knospen werden Blüten.

und wenn ihre Zeit gekommen ist, lösen sie sich und wehen dahin,

aber ich wünsch mir die Blätter an die Blume zurück.

Sandrina zupft einige Blätter der Blume in ihrer Hand ab und lässt sie langsam zu Boden fallen, hebt sie wieder auf, hält sie an die Blüte hin als wolle sie sie wieder ankleben, nachdem ihr das misslingt, lässt sie sie nachdenklich wieder fallen. Es tauchen immer mehr Leute in Sarongs gekleidet auf und formieren sich sitzend zu einem Kreis. Sandrinas Unterbewusstsein hat sich vor einem Opferaltar hingesetzt.
Sandrinas Unterbewusstsein: (singt)

Du hast die Lieder Deines Lebenstraumes

auch mir oft vorgesungen,

Es sind zärtliche Melodien, die Du singst,

wenn sich alles um Dich rum verändert.

Ich versuche Dir den Blick zu öffnen,

denn es geht um Dich im Strom der Zeit.

Ich will, dass Du die Kraft gewinnst,

die Dinge so anzunehmen, wie sie sind.

Sandrina hat sich ebenfalls hingesetzt und beobachtet die Einheimischen bei ihren Vorbereitungen.
Sandrina:
(singt zu sich selber)

Ich schaffe Probleme und weiß nicht warum,

ich mach mir Gedanken über Himmel und Tod,

ich möchte erfahren, ich möchte zerstören

Sandrina zu ihrem Unterbewusstsein: Du aber beantwortest mir Fragen die ich längst vergessen habe. Wenn ich morgen sterbe, werde ich nicht traurig sein, denn alles was ich getan und gedacht habe, wirst Du anders machen.

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