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Sandrina selbst
etwas zögerlich, dennoch auch neugierig aber sehr verhalten der neuen Kultur
gegenüber.
Während
Sandrina nachdenklich über den Platz läuft, fängt das Unterbewusstsein an,
sich mit ihr zu unterhalten.
Es nimmt einige
Blüten vom Boden auf und wirft sie in die Höhe. |
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Sandrinas
Unterbewusstsein: (singt) |
Wie die
Blätter dieser Blumen, fällst Du oft mit dem Wind
Du fällst
hinab, und Du fällst vorbei.
Und Du
merkst wie im Traum, dass die Blumen ohne Blätter sind.
Du versuchst
dich zu drehn, doch Du fliegst mit dem Wind! |
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Sandrina hält
inne, bleibt stehen, bückt sich und hebt eine am Boden liegende Blume auf.
Sie betrachtet diese Blume und antwortet ihrem Unterbewusstsein.
Währenddessen erscheinen nach und nach Menschen mit Opfergaben die sie
behutsam vor einer Statue ablegen. |
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Sandrina:
(singt) |
Die Lieder meines
Lebenstraumes sind wie Blätter einer Blume aus den Knospen werden Blüten.
und wenn ihre Zeit gekommen
ist, lösen sie sich und wehen dahin,
aber ich wünsch mir die
Blätter an die Blume zurück. |
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Sandrina zupft
einige Blätter der Blume in ihrer Hand ab und lässt sie langsam zu Boden
fallen, hebt sie wieder auf, hält sie an die Blüte hin als wolle sie sie
wieder ankleben, nachdem ihr das misslingt, lässt sie sie nachdenklich
wieder fallen. Es tauchen immer mehr Leute in Sarongs gekleidet auf und
formieren sich sitzend zu einem Kreis. Sandrinas Unterbewusstsein hat sich
vor einem Opferaltar hingesetzt. |
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Sandrinas Unterbewusstsein:
(singt) |
Du hast die
Lieder Deines Lebenstraumes
auch mir oft
vorgesungen,
Es sind
zärtliche Melodien, die Du singst,
wenn sich
alles um Dich rum verändert.
Ich versuche
Dir den Blick zu öffnen,
denn es geht
um Dich im Strom der Zeit.
Ich will,
dass Du die Kraft gewinnst,
die Dinge so
anzunehmen, wie sie sind. |
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Sandrina hat
sich ebenfalls hingesetzt und beobachtet die Einheimischen bei ihren
Vorbereitungen. |
Sandrina:
(singt zu sich selber) |
Ich schaffe Probleme und
weiß nicht warum,
ich mach mir Gedanken über
Himmel und Tod,
ich möchte erfahren, ich
möchte zerstören |
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Sandrina
zu ihrem Unterbewusstsein: |
Du aber beantwortest mir
Fragen die ich längst vergessen habe. Wenn ich morgen sterbe, werde ich
nicht traurig sein, denn alles was ich getan und gedacht habe, wirst Du
anders machen. |
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