Change - Das Musical das uns alle angeht - © EAF e.V.

CHANGE - Das Musical, das uns alle angeht
 
 
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Change von Stefan Miller













 
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Szene 4
 

Peter und Peters Unterbewusstsein in AFRIKA
 

Gegen den Strom.....
 
4. Szene
Gegen den Strom
 
Auf einem Dorfplatz mitten in Afrika.

Peter und sein Unterbewusstsein schlendern über einen Dorfplatz. Es ist bereits Dämmerung.

Peter´s Unterbewusstsein entfernt sich von Peter und geht von einer Hütte zur anderen. Manchmal geht es in die Hütten hinein, manchmal beobachtet es die Einheimischen bei ihrer Arbeit (Körbe flechten, Leder verarbeiten, Stoff bemalen etc.).
Peter setzt sich auf den Boden um den Einheimischen zuzusehen.

Es winkt ihm ein Einheimischer zu doch zu ihm zu kommen.

Peter sehr schüchtern und immer darauf bedacht nichts falsch zu machen, winkt sehr höflich ab.

Der Einheimische kommt auf ihn zu, setzt sich neben ihn hin und fragt ihn sehr freundlich.

Einheimischer: D´où venez-vous?

Peter der kein Französisch versteht, zuckt nur die Schultern und versucht sich sehr schüchtern mit den Händen zu verständigen.

Peter´s Unterbewusstsein kommt zu den Beiden.

Peter´s Unterbewusstsein
zu den Beiden:

Wenn der Sämann den Acker bestellt hat,

werden wir beide längst fort sein.

Eure Gedanken werden sich zwar treffen,

.....für kurze Zeit,.... aber unter einem anderem Himmel.

Ich aber werde unter einem fremden Baum sitzen und behutsam Deine verloren -gegangenen Tage wieder einsammeln.....

für Dich Peter.

Währenddessen haben sich um Peter und den Einheimischen eine Gruppe von Kindern, Frauen und Greisen angesammelt. Peter in der Mitte er versucht sich zu verständigen. Peter wird von dem Einheimischen eine Kürbisschale mit Flüssigkeit gereicht.

Peter spricht nachdenklich zu sich selbst.

Peter:

Seltsam ist mir wenn der Tag zu Ende geht,

und mit der Stille in mir der Zweifel entsteht

Seltsam ist mir wenn die Erkenntnis erwacht, und der Verstand nicht mehr das Gefühl bewacht.

Ich wurde gelebt, von anderen gelenkt

doch von jetzt an bin ich ich selbst.

Peter:
steht auf und fängt an zu singen:

Ich wollte verstehen um die Welt zu verändern, doch jeder Schritt nach vorn, trieb mich zurück.

Ich wollte nur helfen, ich wollt' Schicksal spielen

doch am Ende bekam ich dafür nur Spott und Hohn.

Peters Unterbewusstsein:

Du wolltest das Menschsein verstehen doch verirrtest Du Dich im Verstand.

Für die Wege des Seins gibt es viele Regeln, doch suchen musst Du sie Dir selbst.

Peter:  Ich will unterstützen, will niemanden schaden, warum kann ich nichts tun und steh nur hilflos da?
Peters Unterbewusstsein:

Du kannst nicht für andere denken, verändere doch erstmal Dich selbst.

Denn nur wer seine eigene Welt verändert erkennt die Regeln des Seins.

Peter:

Gegen den Strom anzugeh'n

den eignen Weg zu sehn, die eigne Welt versteh' n,

und doch verständnisvoll zu sein.

Gegen den Strom anzugeh' n,

um Kraft in sich zu spüren, sich selbst durchs Leben führen, und nicht durch Angst den Weg verlieren.

Mein einziger Wunsch ist das Siegen der Wahrheit, doch woher weiß ich was nicht Lüge ist.

Peters Unterbewusstsein:

Die Antwort kann Dir keiner geben

das Denken nimmt Dir niemand ab

Drum glaube nicht blind was Dir andere sagen. Die Wahrheit ist tief in Dir drin.

Peter:

Gegen den Strom anzugeh´n

den eignen Weg zu sehn, die eigene Welt versteh'n, und doch verständnisvoll zu sein.

Gegen den Strom anzugeh' n,

um Kraft in sich zu spüren, sich selbst durchs Leben führen,

und nicht durch Angst den Weg verlieren.

Peter gestikuliert den Abschied, bedankt sich für alles und geht ab. Sein Unterbewusstsein umgarnt noch eine Einheimische.
Peter´s Unterbewusstsein:

Erst wenn unsere Zeit der Suche abgelaufen ist, dann werden wir uns finden!

wir werden unsere Gedanken für immer
verbinden.

Wir werden tanzen, wir werden uns Liebe schenken,

Wir werden nur noch an uns beide denken!

Aber erst wenn unsere Zeit der Suche abgelaufen ist.

Als das Unterbewusstsein aber merkt, dass Peter geht, beeilt es sich Peter zu folgen. Winkend verlässt es die Einheimische und folgt Peter.

 ENDE SZENE 4

               
   

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